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Drei Projekte. Drei Rechnungen. Keine Logo-Wand.

Anonymisierte Beispiele aus der Praxis, keine Referenzkunden. Die folgenden Fallstudien zeigen typische Projektverläufe und Ergebnisse aus der Beratungsarbeit. Branchen, Größenordnungen und Zahlen sind realistisch, aber Firmennamen, Standorte und Personen sind bewusst weggelassen oder variiert. Es handelt sich nicht um namentlich genannte Referenzprojekte.

−37 bis −44 % TCO über drei Jahre
9 bis 11 Monate typische Amortisation
100 % Ergebnisprotokoll statt Folien
Hinweis zur Anonymisierung

Was hier steht, und was nicht

Alle drei Beispiele basieren auf realen Projektsituationen. Branchen, Größenordnungen und Zahlen sind typisch und praxisnah; Firmennamen, Standorte und Personen sind bewusst weggelassen oder variiert. Dies sind anonymisierte Beispiele aus der Praxis, keine Referenzkunden.

01 · WAS STIMMT

Zahlen aus dem Projekt

Kosten vorher/nachher, Laufzeiten, eingesparte Arbeitszeit und Break-even sind praxisnah modelliert, keine Modellrechnungen aus dem Lehrbuch, aber auch keine namentlich genannten Kundenaufträge.

02 · WAS FEHLT

Namen und Orte

Firmierung, PLZ-Bereich, Ansprechpartner und exakte Software-Stacks sind verschleiert. Genug für Ihre Einordnung, zu wenig für einen Rückschluss.

03 · WAS SIE TUN KÖNNEN

Nachfragen

Wenn eine Zahl für Ihre Situation unglaubwürdig wirkt: fragen Sie. Ich erkläre die Rechnung lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Fallstudie 1

Gesundheitswesen: Dokumentensuche und Abrechnungsprüfung

Medizinisches Versorgungszentrum, rund 40 Mitarbeitende, davon 12 in der Abrechnung und im Empfang. Ziel: weniger Suchzeit in der Akte, weniger Nacharbeit in der KV-Abrechnung, ohne Patientendaten das Haus zu verlassen.

Gesundheitswesen · MVZ

Von der Cloud-API zur lokalen Inferenz, bei 100 % Datenhaltung im Haus

40 Mitarbeitende · 3 Standorte · 120.000 Dokumente im Archiv

TCO 3 Jahre −43 %

Ausgangslage

Die Praxissoftware deckte die Volltextsuche nicht ab. Zwei Cloud-Dienste liefen parallel: einer für Dokumenten-Zusammenfassungen, einer für Plausibilitätsprüfungen in der Abrechnung. Monatlich rund 4.800 € API- und Abokosten, dazu 23 Arbeitsstunden pro Woche Such- und Abstimmzeit über drei Teams.

Entscheidender war jedoch die Frage der Datenhaltung: Patientendokumente in einer nicht-deutschen Cloud verarbeitet zu lassen, war datenschutzrechtlich nicht durchsetzbar. Der Betrieb lief also weiter mit Exporten, Handarbeit und vielen offenen Tabs.

Vorgehen

  • TCO-Check (250 €): eine Sitzung, Aufnahme aller laufenden KI-Dienste, Token-Verbräuche und der realen Suchzeiten je Team.
  • TCO-Audit über 5 Tage: Lastprofile, Break-even lokal gegen Cloud, Datenschutzklasse je Datenart, Hardware-Empfehlung.
  • Umsetzung in 7 Wochen: eine lokale Inferenz-Appliance im Serverraum, Indexierung des Archivs, Anbindung an die Praxissoftware über einen schmalen Such-Endpunkt.
  • Schulung des Abrechnungsteams an einem Tag, Übergabe eines Betriebshandbuchs und eines Wartungsplans.

Ergebnis

Die laufenden API-Kosten entfielen vollständig. Die Suche in der Akte liefert jetzt Treffer in unter zwei Sekunden inklusive Kontextauszug; die Plausibilitätsprüfung markiert Auffälligkeiten vor der Einreichung. Die Datenschutzbeauftragte hat die Konfiguration geprüft und freigegeben, Daten bleiben im Haus, Protokoll liegt vor.

Nach 11 Monaten war die Hardware amortisiert. Betriebskosten (Strom, Wartung, Backup) liegen bei unter 140 € pro Monat.

[IMAGE: praxis-teamsitzung-medizinische-akte-laptop]
−43 %
TCO über 3 Jahre
11 Mon.
bis Amortisation
23 h/Woche
weniger Such- und Abstimmzeit
0 €
laufende API-Kosten danach
TCO über 36 Monate
Vorher: Cloud-Dienste + Personalaufwand312.000 €
Nachher: Hardware + Betrieb + Restaufwand178.000 €
Lektion: Der wirtschaftliche Treiber war nicht das KI-Modell, sondern die gesparte Suchzeit. Wer nur die API-Rechnung vergleicht, hat die Personalkosten verglichen, und die sind der größere Posten.
Fallstudie 2

Recht: Due-Diligence-Lektorat unter Mandantengeheimnis

Wirtschaftskanzlei mit 22 Anwältinnen und Anwälten, Schwerpunkt M&A und Gesellschaftsrecht. Ziel: schnellere Erstsichtung von Vertragsdatenräumen, ohne dass ein einziges Mandat die Kanzlei verlässt.

Recht · Wirtschaftskanzlei

Vertragsanalyse on-premise, 14 Tage schneller je Transaktion

22 Anwältinnen und Anwälte · 8 Assistenz · Transaktionsvolumen 8–12 Deals pro Jahr

TCO 3 Jahre −37 %

Ausgangslage

Für die Erstsichtung von Datenräumen nutzte die Kanzlei zwei SaaS-Lektoratstools, zusammen rund 6.200 € pro Monat. Beide verlangen Upload der Dokumente in die Cloud der Anbieter. Da die Mandantenseite das ausdrücklich ausschloss, lief der produktive Einsatz an der teuren Stelle aus, die Tools wurden für unverfängliche Muster genutzt, die eigentliche Due Diligence lief manuell.

Realer Engpass: ein Deal erzeugte 6 bis 9 Personentage reines Erstlesen, bevor die juristische Bewertung überhaupt beginnen konnte.

Vorgehen

  • Prozessaufnahme mit zwei Partnerinnen und drei Associates: wie entsteht heute die Erstsichtung, wo warten Teams, wo wird doppelt gelesen?
  • Technische Konzeption eines geschlossenen Lektorats-Workflows im Kanzleinetz: lokale Indizierung, regelbasierte Extraktion, Prüfpfad je Dokument.
  • Pilot auf einem abgeschlossenen Alt-Deal, Vergleich gegen das Ergebnis der manuellen Erstsichtung, Trefferquote und Überlesen wurden direkt gemessen.
  • Rollout mit festem Review-Gate: jedes KI-Ergebnis wird anwaltlich freigegeben, bevor es in die Arbeitsakte geht.

Ergebnis

Die Erstsichtung dauert heute 2 bis 3 statt 6 bis 9 Personentagen. Die Freigabe-Routine steht als fester Prozessschritt im Ablauf und ist in der Berufshaftpflicht- und Mandantendokumentation beschrieben. Die SaaS-Abos wurden gekündigt; der Betrieb läuft auf vorhandener Server-Hardware der Kanzlei.

Der Mandantenschutz ist der härtere Punkt gewesen als die Technik: erst als die Auftragsverarbeitung, das Löschkonzept und der Prüfpfad standen, war die Sache intern durchsetzbar.

[IMAGE: kanzlei-besprechungsraum-vertragsordner-oberlicht]
−37 %
TCO über 3 Jahre
14 Tage
schneller je Transaktion
6,2k → 0
monatliche SaaS-Kosten
100 %
Dokumente im Kanzleinetz
TCO über 36 Monate
Vorher: SaaS-Lizenzen + Mehraufwand Deals296.000 €
Nachher: Inhouse-Betrieb + verkürzte Sichtung186.000 €
Lektion: In regulierten Branchen ist der Datenschutz kein Feature, sondern die Einstiegshürde. Wer sie zuerst klärt, gewinnt Monate, wer sie aufschiebt, zahlt für ein Tool, das niemand produktiv nutzt.
Fallstudie 3

Produktion: Störungssuche und technische Dokumentation

Maschinenbau, rund 180 Mitarbeitende, eigene Montage und Instandhaltung. Ziel: Störungsursachen schneller finden und technische Dokumentation im richtigen Moment vorlegen, statt sie in drei Systemen zu suchen.

Fertigung · Maschinenbau

Hybride Auslegung: lokale Dokumentensuche, Cloud nur für unkritische Textarbeit

180 Mitarbeitende · 3 Hallen · ca. 40.000 technische Dokumente

TCO 3 Jahre −44 %

Ausgangslage

Drei Dienste liefen parallel, ohne gemeinsame Rechnung und ohne gemeinsame Datenbasis: ein Wissensportal (9.400 €/Monat gesamt über die drei), ein Tickettool mit KI-Addon und ein Übersetzungsdienst für Handbücher. Die Instandhaltung suchte Ersatzteilinformationen in Schnittmengen aus ERP, Netzlaufwerk und E-Mail, nach eigenen Erhebungen 2.300 Stunden pro Jahr reine Suchzeit.

Kritische Zeichnungen und Kundendokumentationen durften den Standort nicht verlassen. Die KI-Funktionen der drei Dienste liefen deshalb oft still mit, ohne dass jemand die Nutzungsbedingungen im Detail geprüft hatte.

Vorgehen

  • TCO-Check mit IT-Leitung und Werkleitung: Systemlandkarte, Kosten je Dienst, Datenklassifizierung (öffentlich / intern / vertraulich).
  • Entscheidung für eine hybride Auslegung: vertrauliche Dokumentensuche lokal, allgemeine Textarbeit in der Cloud, strikt getrennte Pfade.
  • Aufbau eines zentralen Dokumenten-Index für 40.000 Dateien inklusive Metadaten aus dem ERP, Anbindung an die Werkstatt-Terminals.
  • Interim-Unterstützung über vier Monate für den Vendor-Exit: Verträge gekündigt, Übergabe der Datenmengen, internes Betriebsteam aufgebaut.

Ergebnis

Die drei Dienste wurden auf einen internen Betrieb plus einen schmalen Cloud-Anteil reduziert. Die Suchzeit in der Instandhaltung sank um geschätzt 1.900 Stunden pro Jahr; die Rücklaufzeit technischer Anfragen an den Außendienst halbierte sich. Die Dokumentationsqualität stieg messbar, weil Zeichnungen und Prüfprotokolle jetzt am selben Ort liegen.

Amortisation nach 9 Monaten. Der hybride Pfad ist im Betriebshandbuch als Regel hinterlegt, nicht als Ausnahme.

[IMAGE: maschinenbau-halle-instandhaltung-tablet-werkstatt]
−44 %
TCO über 3 Jahre
9 Mon.
bis Amortisation
1.900 h
weniger Suchzeit pro Jahr
3 → 1
laufende KI-Dienste
TCO über 36 Monate
Vorher: drei Dienste + Suchaufwand441.000 €
Nachher: Hybridbetrieb + interne Lizenzen247.000 €
Lektion: „Lokal statt Cloud" ist selten die ganze Antwort. In der Fertigung war die Mischung richtig, aber nur, weil vorher feststand, welche Daten in welche Richtung dürfen.
Vergleich

Die drei Projekte in Zahlen

Verschiedene Branchen, verschiedene Engpässe, aber eine gemeinsame Reihenfolge: erst messen, dann entscheiden, dann bauen. Ohne den Check am Anfang hätte jedes der drei Projekte die falsche Seite optimiert.

Projekt Engpass vorher Entscheidung Amortisation TCO 3 Jahre
Gesundheitswesen Suchzeit + Cloud-Sperre für Patientendaten Komplett lokal, eine Appliance 11 Monate −43 %
Recht Due-Diligence-Erstlesung bei Mandantengeheimnis Inhouse-Workflow mit Review-Gate 8 Monate −37 %
Fertigung Drei Dienste, 2.300 h Suchzeit pro Jahr Hybrid: lokal für vertraulich, Cloud für Rest 9 Monate −44 %

Was die Zahlen nicht zeigen: In allen drei Fällen war der größte Hebel die reduzierte Such- und Abstimmzeit, nicht die eingesparte Softwarelizenz. Der TCO-Check (250 €) zielt genau darauf, er trennt die beiden Posten, bevor Sie eine Entscheidung über Hardware oder Cloud treffen.

Wollen Sie Ihre eigene Rechnung sehen?

Der TCO-Check dauert eine Sitzung und kostet 250 €. Danach wissen Sie, was Ihre Workloads heute kosten und welche Richtung sich rechnet, auch wenn die Antwort „Cloud" heißt.

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Vertiefung zu diesen Projekten

Die Methodik hinter den Zahlen steht in den Artikeln und Unterlagen, kostenfrei, ohne Registrierungsschleife.

METHODIK

TCO-Check: 250 €, eine Sitzung

Was im Check passiert, was Sie danach in der Hand haben und warum der Betrag bei einem Folgeprojekt angerechnet wird.

ARBEITSWEISE

Workshops für Teams

KI-Grundlagen, KI für Teams und der TCO-Workshop, mit Agenda, Preisen (ab 1.600 €/Tag) und Ergebnisprotokoll.

UNTERLAGEN

Downloads & Checklisten

TCO-Checkliste, KI-Readiness-Guide und EU-AI-Act-Kompakt, zum Mitnehmen in die nächste Teamsitzung.