KI Grundlagen
In vier Stunden vom „Ich habe davon gehört" zum sicheren Verständnis: Wie künstliche Intelligenz funktioniert, wo sie zuverlässig ist, wo nicht – und wie Sie sie ab sofort sinnvoll in Ihren Arbeitsalltag bringen.
Was Sie nach diesem Kurs konkret können
Keine vagen Versprechen – hier sind die Fähigkeiten, die Sie mitnehmen.
- Sie erklären den Unterschied zwischen maschinellem Lernen, Deep Learning und generativer KI in eigenen Worten – ohne Buzzwords.
- Sie beschreiben, wie ein Sprachmodell Text erzeugt (Token, Wahrscheinlichkeiten, Training) und leiten daraus ab, warum Fehler entstehen.
- Sie erkennen typische Fehlerquellen – Halluzinationen, veraltete Trainingsdaten, scheinbar präzise, aber falsche Zahlen – und wissen, wie Sie damit umgehen.
- Sie schreiben Prompts, die über mehrere Anfragen hinweg ähnliche Ergebnisse liefern: mit Rolle, Kontext, Formatvorgabe und Negativanweisungen.
- Sie wählen für eine konkrete Aufgabe das passende Werkzeug – und entscheiden bewusst, wann eine Suche, eine Vorlage oder ein Mensch die bessere Lösung ist.
- Sie kennen die datenschutzrechtlichen Grundregeln für KI in Deutschland und der EU und wissen, welche Daten niemals in ein öffentliches Modell gehören.
6 Lektionen, 4 Stunden, ein Ergebnis
Jede Lektion besteht aus Video (10–20 Min.), einer Übung und einer kurzen Selbstkontrolle.
01 Was ist Künstliche Intelligenz? 45 Min.
Begriffe, die im Alltag durcheinandergeraten – sauber sortiert. Sie lernen die Abgrenzung von KI, maschinellem Lernen, Deep Learning und generativer KI und verstehen, warum ein Chatbot etwas völlig anderes ist als eine Bilderkennung.
- Übung: Einordnung von zehn echten Werbeversprechen in „real / übertrieben / irreführend"
- Ergebnis: Ein Glossar in Ihren eigenen Worten, das Sie im Team weitergeben können
02 Wie Sprachmodelle funktionieren 60 Min.
Token, Wahrscheinlichkeiten, Training und Feinabstimmung – anschaulich erklärt, ohne Mathematik-Vorlesung. Danach verstehen Sie, warum Modelle „fantasieren" und warum sie so überzeugend falsch liegen können.
- Übung: Drei Ausgaben eines Modells auf Fehlerquellen analysieren und belegen
- Ergebnis: Eine Checkliste „Wann vertraue ich einer KI-Antwort?" für Ihren Schreibtisch
03 Prompting-Basics: Fragt man KI richtig? 60 Min.
Von der schwammigen Frage zum steuerbaren Auftrag. Sie üben die vier Bausteine eines guten Prompts: Rolle, Kontext, Aufgabe, Format – und lernen, warum Negativanweisungen („Erfinde nichts") allein nicht reichen.
- Übung: Einen schwachen Prompt aus Ihrem Arbeitsalltag in drei Varianten umschreiben
- Ergebnis: Drei getestete Prompt-Vorlagen für Ihre häufigsten Aufgaben
04 Werkzeuge im Alltag 45 Min.
ChatGPT, Claude, Copilot, lokale Modelle – was kann was, was kostet was, was verlässt Ihr Haus? Sie lernen, Kriterien für die Tool-Wahl aufzustellen, die über „Was hat die Konkurrenz genommen?" hinausgehen.
- Übung: Entscheidungsmatrix für ein Werkzeug in Ihrer konkreten Arbeitssituation
- Ergebnis: Eine begründete Tool-Empfehlung für einen Anwendungsfall aus Ihrem Job
05 Grenzen & Verantwortung 30 Min.
Datenschutz (DSGVO), Urheberrecht, Bias und die Frage, wem Sie die Verantwortung für ein Ergebnis nicht übertragen können. Kompakt, praxisnah und ohne Juristendeutsch.
- Übung: Ampel-System für Daten – was darf in ein KI-Tool, was nicht?
- Ergebnis: Eine einseitige Hausordnung „KI-Nutzung bei uns", die Sie bei Bedarf anpassen können
06 Praxisprojekt: Ihr erster KI-Workflow 40 Min.
Sie bauen einen vollständigen Ablauf für eine wiederkehrende Aufgabe: Briefing, Prompt, Prüfung, Ergebnisdokument. Abschluss mit kurzer Selbstkontrolle und Zertifikat.
- Übung: Dokumentierter Workflow für eine Aufgabe, die Sie mindestens einmal pro Woche tun
- Ergebnis: Ein fertiger Workflow samt Prüfschritten – und das Kurszertifikat
Ist das der richtige Kurs für Sie?
Der Kurs passt zu Ihnen, wenn …
- Sie im Büro, in Verwaltung, Marketing, Vertrieb oder Projektarbeit arbeiten und KI im Alltag nutzen wollen.
- Sie keine technische Vorbildung haben und trotzdem verstehen wollen, was hinter den Tools passiert.
- Sie sich vor Fehlern, Datenschutzpannen und peinlichen Präsentationen mit KI-Ausgaben schützen wollen.
- Sie im Team eine gemeinsame Basis schaffen wollen, statt dass jede Person „irgendwie anders" KI nutzt.
Besser ein anderer Kurs, wenn …
- Sie Modelle selbst trainieren oder neuronale Netze implementieren wollen – dann brauchen Sie einen ML-Entwicklungskurs.
- Sie bereits sicher prompts schreiben und strukturierte Ausgaben steuern – dann ist „Prompt Engineering" der passende nächste Schritt.
- Sie als Führungskraft eine KI-Strategie für den Betrieb aufsetzen – dann direkt zu „KI für Unternehmen".
- Sie eine reine Tool-Schulung für eine bestimmte Software suchen – wir unterrichten Prinzipien, keine Buttons.
So läuft der Kurs ab
Video-Lektionen
6 kompakte Videos (je 10–20 Min.), auf Wunsch mit Untertiteln und Transkript. Pausieren, zurückspulen, in Ihrem Tempo.
Praxisübungen
Zu jeder Lektion eine Aufgabe mit Vorlagen und Musterlösung. Sie üben an Dokumenten, die es in Ihrem Job ohnehin gibt.
Live-Fragestunde
Monatlich, 60 Minuten, aufgezeichnet. Stellen Sie Ihre Fragen – auch zu Ihrem eigenen Anwendungsfall.
Zertifikat
Nach Abschluss aller Übungen erhalten Sie Ihr PrimeTutor-Zertifikat als PDF – mit Teilnahmebestätigung und Lernzielen.
Wer Sie durch den Kurs begleitet
Dr. Lena Hartmann
Leitung Curriculum · Maschinelles Lernen & Wissenstransfer
Lena Hartmann arbeitet seit zwölf Jahren an der Schnittstelle von Machine Learning und Anwenderpraxis. Sie hat KI-Projekte in Industrie und Verwaltung begleitet, interne Schulungsprogramme für über 400 Mitarbeitende aufgebaut und weiß, wo der Einstieg im Alltag tatsächlich hakt: nicht bei der Technik, sondern bei der Übersetzung.
Ihr Ansatz im Kurs: erst das Modell verstehen, dann das Werkzeug bedienen. „Wer weiß, warum ein Sprachmodell irrt", sagt sie, „liest eine KI-Ausgabe wie ein Lektorat – und nicht wie ein Orakel."
- Promotion Computational Linguistics
- 12 Jahre Praxis in ML-Projekten
- 400+ geschulte Fach- und Führungskräfte
- Dozentin für Digitale Transformation
Das sagen frühere Teilnehmende
Beispielhafte Stimmen, keine namentlichen Referenzkunden.
„Ich dachte, ich müsste Programmieren lernen. Stattdessen habe ich in vier Stunden verstanden, warum meine vorherigen Prompts ins Leere liefen. Die Übung zu Halluzinationen war allein schon den Preis wert."
„Endlich ein Kurs, der nicht mit dem Tool-Logo anfängt und aufhört. Die Hausordnung zur KI-Nutzung aus Lektion 5 hängt jetzt bei uns im Teamraum."
„Kurz, dicht, ohne Füllmaterial. Ich habe den Kurs an zwei Abenden gemacht und nutze die Prompt-Vorlagen aus Lektion 3 seitdem täglich."
Gut zu wissen vor der Buchung
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