Prompt Engineering
Prompts sind kein Zufallstreffer, sondern Handwerk. In sechs Stunden lernen Sie, Anweisungen so zu bauen, dass Ergebnisse reproduzierbar, prüfbar und für das Team nutzbar werden – vom System-Prompt bis zur messbaren Evaluation.
Was Sie nach diesem Kurs konkret können
Am Ende steht kein „Wow"-Moment, sondern ein nutzbares Ergebnis für Ihren Arbeitsalltag.
- Sie bauen System-Prompts, die Ergebnisse über viele Anfragen hinweg stabil halten – mit klarer Rolle, Kontextgrenzen und Verhaltenregeln.
- Sie setzen Few-Shot-Beispiele gezielt ein, um Format, Ton und Detailgrad einer Ausgabe zu steuern – statt zu hoffen, dass das Modell „es meint".
- Sie erzwingen maschinenlesbare Ausgaben (JSON, Tabellen) und prüfen sie mit einfachen Validierungsregeln, bevor sie weiterverarbeitet werden.
- Sie nutzen Reasoning- und Schritt-für-Schritt-Strategien dort, wo sie messbar helfen – und lassen sie weg, wo sie nur Kosten verursachen.
- Sie dokumentieren und versionieren Prompts wie Code: mit Zweck, Änderungsdatum, Testfällen und bekanntem Verhalten.
- Sie testen Prompts anhand fester Kriterien (Vollständigkeit, Format, Faktentreue, Ton) statt nach Bauchgefühl – und bauen daraus eine wiederverwendbare Prompt-Bibliothek für Ihr Team.
7 Lektionen, 6 Stunden, eine Prompt-Bibliothek
Jede Lektion baut auf der vorherigen auf – das Abschlussprojekt ist Ihre eigene, getestete Bibliothek.
01 Von der Frage zum System-Prompt 60 Min.
Warum „Schreib mir einen Text" scheitert und wie aus einer Absicht ein belastbarer Auftrag wird. Sie lernen die vier Bausteine Rolle, Kontext, Aufgabe, Format und den Unterschied zwischen User-Prompt und System-Prompt.
- Übung: Zehn echte Alltagsanfragen aus Ihrem Job in strukturierte Aufträge übersetzen
- Ergebnis: Ihre persönliche Prompt-Schablone mit den vier Bausteinen
02 Rollen, Kontext, Beispiele 75 Min.
Few-Shot-Prompting: Wie zwei bis fünf gute Beispiele die Ausgabe zuverlässiger machen als zehn Seiten Anweisung. Inklusive der Grenze: wann Beispiele das Modell in die Irre führen.
- Übung: Eine Ausgabe mit und ohne Beispiele vergleichen und die Unterschiede protokollieren
- Ergebnis: Ein Beispielsatz-Set für drei Aufgabentypen (Zusammenfassen, Klassifizieren, Umschreiben)
03 Strukturierte Ausgaben: JSON & Tabellen 60 Min.
Freitext ist für Menschen, Formate für Prozesse. Sie lernen, JSON-Schemata in Prompts zu beschreiben, Fehlerfälle abzufangen und Ausgaben mit einfachen Regeln zu validieren.
- Übung: Unstrukturierte Texte in ein vorgegebenes JSON-Schema überführen, inklusive Fehlerbehandlung
- Ergebnis: Ein validierbarer Extraktions-Prompt für Angebots-, Vertrags- oder Reportdaten
04 Reasoning & Schritt-für-Schritt 60 Min.
Wann es hilft, ein Modell „nachdenken" zu lassen – und wann es nur Geld kostet. Sie üben die Abstimmung zwischen Denkschritten, Antwortlänge und Kosten pro Anfrage.
- Übung: Dieselbe Aufgabe in drei Varianten (direkt / mit Denkschritten / geteilt) und Vergleich von Qualität, Latenz und Kosten
- Ergebnis: Eine Entscheidungshilfe „Welche Strategie für welche Aufgabe?"
05 Prompt-Bibliothek aufbauen 45 Min.
Prompts veralten, Modelle ändern sich. Sie lernen ein schlankes Ablagesystem: Zweck, Version, Testfälle, Bekannte Grenzen – damit Ihre Kolleginnen und Kollegen nicht bei null anfangen.
- Übung: Fünf Ihrer häufigsten Prompts in das Bibliotheksformat überführen
- Ergebnis: Eine strukturierte Prompt-Bibliothek (Vorlage als Download) mit mindestens fünf Einträgen
06 Evaluation: messbar statt Bauchgefühl 45 Min.
Was ist ein „gutes" Ergebnis? Sie definieren Prüfkriterien, bauen kleine Testsätze und lernen, Regressionen zu erkennen, bevor sie im Alltag auffallen.
- Übung: Ein Bewertungsraster mit vier Kriterien für einen eigenen Prompt entwickeln und an fünf Fällen anwenden
- Ergebnis: Ein Testset und ein Bewertungsraster für Ihre wichtigste Anwendung
07 Praxis: drei Workflows ausbauen 75 Min.
Content-Erstellung, Datenanalyse und Code-Assistenz – je ein vollständiger Workflow von Briefing bis Qualitätssicherung. Abschluss mit Peer-Feedback-Runde und Zertifikat.
- Übung: Einen der drei Workflows auf Ihren eigenen Anwendungsfall anpassen und dokumentieren
- Ergebnis: Ein fertiger Workflow + Ihre getestete Prompt-Bibliothek + Zertifikat
Ist das der richtige Kurs für Sie?
Der Kurs passt zu Ihnen, wenn …
- Sie KI regelmäßig nutzen und frustriert sind von Ergebnissen, die jedes Mal anders ausfallen.
- Sie Aufgaben für Ihr Team, Ihre Abteilung oder Ihre Kunden vorbereiten und Wissen weitergeben müssen.
- Sie Ausgaben in Prozesse, Vorlagen oder Systeme übernehmen wollen und dafür verlässliche Formate brauchen.
- Sie „KI Grundlagen" abgeschlossen haben oder sich die Grundlagen selbst erarbeitet haben.
Besser ein anderer Kurs, wenn …
- Sie noch gar keine KI-Tools genutzt haben – dann starten Sie mit „KI Grundlagen" (49 € inkl. MwSt.), sonst holen wir Sie nicht ab.
- Sie Modelle feinabstimmen oder trainieren wollen – das ist MLOps, kein Prompting.
- Sie eine KI-Strategie für Ihr Unternehmen aufsetzen, Budgets und Recht klären – dann direkt zu „KI für Unternehmen".
- Sie eine reine Herstellerschulung für ein bestimmtes Tool suchen – wir unterrichten herstellerunabhängige Prinzipien.
So läuft der Kurs ab
Video-Lektionen
7 kompakte Videos (je 15–25 Min.) inklusive Screencasts: Sie sehen Prompts entstehen, scheitern und verbessert werden.
Übungsdateien
Geteilte Dokumente, Testfälle und Vorlagen zum direkten Mitmachen. Alle Dateien bleiben dauerhaft in Ihrem Kursbereich.
Live-Q&A & Community
Monatliche Fragestunde plus Zugang zur PrimeTutor-Community – dort prüfen sich Prompts gegenseitig.
Zertifikat
Nach Vorlage Ihrer Prompt-Bibliothek: PrimeTutor-Zertifikat mit Auflistung der beherrschten Techniken.
Wer Sie durch den Kurs begleitet
Marc Weber
Curriculum Prompt Engineering · Product & Automation
Marc Weber hat in den letzten acht Jahren Automatisierungs- und Content-Systeme aufgebaut – erst in einer Digitalagentur, dann als Leiter Knowledge Operations in einem mittelständischen Technologieunternehmen mit 300 Mitarbeitenden. Sein Fachgebiet ist die Übersetzung von „Das wäre doch mal was" in Prozesse, die auch nach sechs Monaten noch funktionieren.
Im Kurs legt er Wert auf Handwerk statt Tricks: „Ein guter Prompt ist wie eine gute Arbeitsanweisung. Er ist langweilig, präzise und von jemand anderem nachvollziehbar."
- 8 Jahre Automatisierung & Content-Systeme
- Prompt-Bibliotheken für 4 Teams aufgebaut
- Über 2.000 dokumentierte Prompt-Iterationen
- Dozent für Wissensmanagement
Das sagen frühere Teilnehmende
Beispielhafte Stimmen, keine namentlichen Referenzkunden.
„Der Wendepunkt war Lektion 3: JSON-Ausgaben. Seitdem fließen KI-Ergebnisse direkt in unsere Angebotsvorlage – ohne Copy-Paste und ohne Formatfehler."
„Ich habe vorher Prompts geraten. Jetzt versioniere ich sie wie unsere Textbausteine. Die Bibliothek aus dem Kurs nutzen inzwischen sechs Kolleginnen."
„Die Evaluation-Lektion hat uns vor einem teuren Fehler bewahrt: Unser alter Prompt war beim Modellwechsel plötzlich schlechter – das Testset hat es sofort gezeigt."
Gut zu wissen vor der Buchung
Welche Vorkenntnisse brauche ich?
Ist der Kurs an ein bestimmtes Tool gebunden?
Wie viel Zeit sollte ich einplanen?
Was genau bekomme ich als Abschlussprojekt?
Gibt es eine Zufriedenheitsgarantie?
Aus Versuchen wird Handwerk
6 Stunden Kursmaterial, 7 Praxisübungen, Ihre fertige Prompt-Bibliothek und das Zertifikat – inklusive 30 Tage Geld-zurück-Garantie.